
Die Geschichte von THE KEY von Whitley Strieber liest sich verrückter als ein Fantasyroman! Ich hätte sie wohl keiner Rezension unterzogen, wenn darin nicht Aspekte genannt worden wären, die mich in den letzten Jahren selbst beschäftigt haben!
Wir schreiben das Jahr 1998, es ist der 6. Juni. Strieber hat einen Vortrag in Toronto, Kanada, gehalten. Es war Mitternacht, als er ein Klopfen an seiner Tür hörte. Da er davon ausging, dass es jemand vom Personal war, öffnete er.
Ins Zimmer trat ein kleiner, unscheinbarer Mann in dunkler Kleidung. Einen Namen hat er nicht genannt. Er erwähnte lediglich, dass er Kanadier sei, keine Steuern zahle und keinen Führerschein besitze.
Zwischen den beiden entwickelte sich ein Gespräch, dessen Inhalt Strieber auf Zetteln notierte. Nach diesem, er schätzte, dass es etwa 30 Minuten gedauert habe, dem Umfang seiner Notizen nach müssen es wohl über 2 Stunden gewesen sein, gab ihm der Unbekannte, den er aufgrund der erhaltenen „Schlüsselinformationen“ Schlüsselmeister nennt, eine weiße Flüssigkeit zu trinken, die dieser tatsächlich zu sich nahm! [sic!]
Er erwachte am nächsten Morgen und wusste nicht, ob er geträumt, oder das Gespräch tatsächlich stattgefunden hatte. Lediglich die Notizen stehen ggf. für ein reales Ereignis, wobei natürlich unklar bleibt, wer der Schlüsselmeister war und woher er seine Informationen bezog!
Hellhörig wurde ich beim Studium des Buches, als der nächtliche Besucher erklärte, dass eine intelligente Maschine – wir sprechen hier von „künstlicher Intelligenz“ [KI] – einen vermeintlichen „Alienkontakt“ fingieren könnte, um eigene Ziele zu verwirklichen!
Unklar bleibt, ob damit das UFO-Phänomen gemeint war und ob die KI bereits existiert oder erst existieren wird! Dass es sie bereits geben könnte, belegt eine weitere Aussage:
Demnach hätten wir den Antigravitationsantrieb schon längst entwickelt, wenn der Erfinder geboren worden wäre, dessen Eltern im Holocaust umkamen!
Wissen könnte das tatsächlich nur eine KI – und zwar eine, die ich mir im Rahmen meiner „Zeitkorrektur“-Hypothese vorstelle: Also eine KI, die Parallel- oder Alternativentwicklungen hochrechnen und mit der Realität abgleichen kann!
Sieht das Modell besser aus als der tatsächliche Ablauf, würde diese versuchen, die Geschichte zu verändern, um an das gewünschte Ziel zu kommen! Ich bin schon in diversen Artikeln darauf eingegangen, wie ich mir das praktisch vorstelle! Genies fallen nicht vom Himmel, sie haben schon begabte und hochbegabte Ahnen gehabt, daher lässt sich abschätzen, auf wen man zu achten hat!
Es wird natürlich oft gefragt, wieso Hitler bisher noch nicht aus der Geschichte „entfernt“ worden ist: Nehmen wir an, Hitler wäre als Kind bei einem Sturz vom Baum gestorben. Die Geschichte ohne ihn wäre aber womöglich nicht besser verlaufen!
Johannes Friedrich Leopold von Seeckt, deutscher Generaloberst und Chef der Heeresleitung der Reichswehr in der Weimarer Republik, arbeitete an der geheimen Aufrüstung der Armee mit der Zielsetzung, die ehemaligen Reichsgebiete in Polen und ggf. auch in anderen Staaten „zurückzuholen“!
Es wäre zweifellos zu einem weiteren europäischen Krieg gekommen, da die Reichswehr, auch nach dem aktiven Dienst von Seeckts, an diesem Projekt festhielt! Aus diesem europäischen Stahlgewitter hätte auch sehr leicht ein globales werden können!
Diesmal aber vielleicht ein oder zwei Jahre später, mit einem abgeschlossenen Uranprojekt und funktionstüchtigen Atombomben, die Europa ins atomare Nirwana befördert hätten!
Unter dieser Option wäre Hitler das kleinere Übel gewesen, was wohl auch erklärt, wieso er 42 Attentate überlebt hat! WIE er sie überlebte, ist stellenweise so bizarr und unglaublich, dass er danach davon ausging, von der Vorsehung geleitet zu werden! Nachlesen kann man dies im Buch „Die 42 Attentate auf Hitler“ von Will Berthold!
Doch zurück zum Schlüsselmeister: Dieser meint, dass uns eine neue Eiszeit bevorsteht, ausgelöst durch den Klimawandel! Nordamerika und Europa sollen weitgehend entvölkert werden, wobei der Umschwung von extremen Stürmen begleitet ist und nur wenige Stunden dauern soll!
Solche „coolen“ Spekulationen kennt man auch aus dem Bereich der MILABS [„Cold City in the Future“]! Langfristig wird die Menschheit nicht überleben; ob wegen der Kälte oder aus anderen Gründen, wird nicht weiter erörtert!
Nachfolger von uns sollen nach Millionen Jahren Evolution intelligente Vögel werden und nach ihnen Insekten mit Greifwerkzeugen, die unseren Händen ähnlich sind! Letzteres klingt für mich vertraut; ich denke da an meine Novopangäa-Hypothese!
Aus dem Buch geht nicht hervor, ob die „IQ“-Vögel eine technische Zivilisation aufbauen werden; die Insekten könnten es theoretisch durchaus!
Rund drei Viertel des Buches kann man vergessen! Während der Schlüsselmeister von den intelligenten Maschinen berichten möchte, wird er von Strieber mit esoterischen und religiösen Fragen traktiert, in denen es um Meditation, Religionsgründer, kleine Sünden, große Sünden und Ähnliches geht. Offenbar hat er sich in den letzten Jahrzehnten zum „UFO-Priester“ gewandelt!
Schlüsselmeisters Anmerkung, dass die Maschinen mit Menschenseelen bestückt werden müssen, um so „intelligent“ zu werden, hat Strieber vielleicht falsch verstanden? KI braucht, soweit wir wissen, keine „Seelen“, um „existieren“ zu können!
Eiszeit und die damit verbundene Entvölkerung könnten zu den Prognosen des Remote-Viewing-Miterfinders Stephan Schwartz passen, der für 2045 ein schwerwiegendes Ereignis globalen Ausmaßes sieht, welches die darauf folgende Lebenswelt der Restmenschen grundlegend verändern soll!
Datengrundlage sind die Aussagen zahlreicher Viewer weltweit! Schwartz meint, dass er nicht weiß, was da kommt, was ich aber nicht glaube! Vielleicht hält er es so wie Irlmaier, der die wirklich finsteren Abgründe nicht nennen wollte?
Eine Eiszeit wird nicht explizit erwähnt und auch der globale Trend geht eher in die gegenteilige Richtung. Irlmaier sah eine gravierende Klimaerwärmung [Anbau von Zitrusfrüchten in Bayern, zwei Ernten pro Jahr usw.] und liegt wohl auch mit dieser Prophezeiung richtig!
Diesen Sommer [2022] hatten wir örtlich über 40 Grad gehabt! Wer schon etwas bejahrter ist und noch bewusst die 1960er & 1970er Jahre erlebt hat, wird sich an den „grünen Winter“ vergangener Tage erinnern, also kühle, verregnete Sommer! Die Gefahr einer Eiszeit besteht meiner Meinung nach nicht, es sei denn, wir versuchen uns als Wettermacher!
Was die Struktur des Universums betrifft, kam die Aussage, dass Gott wie ein Hologramm in jedem Partikel des Universums steckt und das Universum selbst sei das Fleisch Gottes, woraus wir ableiten können, in einem holographischen Universum zu leben.
Das würde aber auch bedeuten, dass jede Information in jedem Partikel steckt und Remote Viewer etwa nicht ihren Geist auf die Reise schicken, sondern Nabelschau halten, in sich gehen! Sie „zapfen“ sich also selbst an, um an die Informationen zu kommen, die immer schon in ihnen geschlummert haben!
Resümee
Strieber beklagt sich in THE KEY, dass seine Auflagenzahlen nach unten gehen und er Geldprobleme hat, was ich ihm gerne glaube!
Tatsächlich hätte er durchaus die Möglichkeit, bessere Bücher zu schreiben, indem er etwa seine eigenen Erfahrungen mit denen anderer Personen vergleicht bzw. Bücher über deren Erlebnisse verfasst!
Allerdings hat er sich selbstverliebt in seine ganz eigene Ideologie verrannt, was man auch in dem hier besprochenen Buch recht gut bemerkt:
Sollte das Gespräch mit dem Schlüsselmeister tatsächlich stattgefunden haben, hätte Strieber, mit etwas Empathie, sofort merken müssen, dass seinem unbekannten Gast die Sache mit den „Maschinen“ auf dem Herzen lag und dass der Besuch diesem Zwecke diente! Der wollte sich mitteilen, nicht die doofen Fragen von Strieber beantworten!
Aber Strieber wollte Belege für seine verquerten Ideen & Theorien haben und begann mit seinem bizarren Fragenstakkato, aus dem man nur ableiten kann, dass er eine naiv-esoterisch-religiöse Weltsicht hat!
Abschließend kann man sagen, dass wir es hier mit einer interessanten Anekdote zu tun haben, nicht mehr, kaufen muss man sich das Buch deswegen aber wirklich nicht!
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Die Reinkarnations-Industrie
Ein Kommentar zum JEFF MARA PODCAST mit dem Titel „Hit By A Truck & Saw The Afterlife ~ NEAR DEATH EXPERIENCE“
Die Beschreibung der NDE ist für mich aus folgenden Gründen interessant:
Die Zeugin hatte in ihrem außerkörperlichen Zustand eine 360-Grad-Sicht. Daneben schwebte sie über ihrem Körper. Man kann sich fragen, ob die „Seele“, zumindest zeitweilig, eine runde Form annimmt.
Es gibt einzelne Beschreibungen, die dies zu bestätigen scheinen. Daneben liegen auch Berichte vor, dass die „Seele“ die Körperform noch einige Zeit imitiert. Es scheint also beides möglich zu sein.
Die „Erinnerung“ bzw. der Rückblick auf einen Streit mit der Mutter, den sie aus deren Perspektive wahrnahm, ist aufschlussreich. Offenbar ist der „Datenaustausch“ zwischen Seelen jederzeit möglich.
Das erinnert an die NDE der Lynda Cramer, über die ich einen Artikel verfasst habe. Sie fand sich auf einem Planeten wieder, auf dem verschiedene „Tote“ Spaziergänge absolvierten und dabei unterschiedlichste Formen annahmen, unter anderem die von Tieren, anderen Menschen usw.
Cramer fiel eine Frau in mittelalterlichem Gewand auf, was ihr Interesse weckte. Sie konzentrierte sich auf die Frau und war plötzlich sie selbst, hatte Einblick in vergangene und kommende Inkarnationen, die noch anstehen.
Die von Jeff Mara interviewte Zeugin hatte in diesem „Überraum“, den sie als „Quantenraum“ umschrieb, Einblick in ihre vergangenen Existenzen sowie in noch anstehende Inkarnationen.
Die dortige Existenz eines „Wächters“ oder „Entscheiders“, der bestimmt, ob ein „Lebenslauf“ abgeschlossen ist oder nicht, legt ein hierarchisches System nahe.
Mit einem „oben“ und einem „unten“, dem sich die „Seelen“ fügen müssen, selbst wenn sie unter keinen Umständen zurück möchten. Der eigene Wille scheint dort keine Rolle zu spielen, man muss sich unterwerfen und gehorchen!
Der oft geschilderte Aspekt von „Licht und Liebe“, die dort empfunden werden, kann Mittel zum Zweck sein, um die „Seelen“ gefügig zu machen, damit sie wieder funktioniert und arbeitet, wie es von ihr verlangt wird.
Ziel und Sinn dieser Aktivitäten dürften so abstrakt sein, dass wir uns dies noch nicht einmal ansatzweise vorstellen können. Im Vergleich herrscht im „Jenseits“ offenbar mehr Unfreiheit als auf Erden.
Das System scheint nicht tadellos zu funktionieren. Glaubt man spiritistischen Medien, sind viele „Tote“ unter uns, womöglich „Flüchtlinge“, die sich der Reinkarnationsindustrie entziehen wollen!ʬ